24 Heures du Mans

24 Heures du Mans - 2025

Wir waren dabei! Beim 24 Heures du Mans. Einem Rennen, bei dem es darum geht, einzeln oder im Team, 24 Stunden am Stück zu skaten. Das Event findet in Le Mans auf dem Circuit Bugatti statt und kann in verschiedenen Klassen bestritten werden. In diesem Jahr nahmen insgesamt rund 3500 Athleten teil, und es traten 400 verschiedene Teams an.

Vier davon wurden vom Club de Rollers Varadais gestellt: Zwei größere Teams („Varades Prestige 1“ und „Varades Prestige 2“) traten in der Hauptwertungsklasse an, während das Team „Varades Enduro“ in der Endurance-Wertung mit fünf Skatern an den Start ging. Darunter Thomas Sigiez, der im Namen des Partnerschaftsvereins antrat. In dieser speziellen Klasse sind maximal sechs Skater pro Team erlaubt. Auch „Varades Prestige 2“ war ein Mix aus fünf französischen und drei deutschen Athleten. Hier war unser Verein durch Dominik Maas, Dieter Bessey und Zoltan Zifko vertreten. Das erste „Varades Prestige“ Team bestand aus zehn Varadaiser Skatern.
Zusätzlich stellte der Club auch eine sechsköpfige Jugendmannschaft, die in der 12-Stunden-Wertung antraten. Hier verbietet das Jugendschutzgesetz das Skaten in der Nacht von 22 bis 10 Uhr morgens, was den Spaß am Rennen aber natürlich nicht schmälert! Oder den Respekt der Zuschauer, die ihnen von der Tribüne aus zujubeln.

Mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, organisierte unser Verein eine Fahrt nach Le Mans, um unsere Skater vor Ort anzufeuern. Insbesondere das Wetter mit Temperaturen von 30 bis 35 Grad Celsius machte es den Sportlern, wie auch schon in früheren Jahren, nicht leicht. Aber unsere vier Mannschaften skateten die Runden mit viel Erfolg und Motivation, ohne Verletzungen einstecken zu müssen, und beendete nach 24 Stunden das Rennen:

  • Varades Prestige 1 erzielte 126 Runden (527km) und belegte Platz 102
  • Varades Prestige 2 erzielte 123 Runden (514km) und belegte Platz 117
  • Varades Enduro erzielte 137 Runden (573km) und belegte Platz 53

unter insgesamt 347 angetretenen Teams.

  • Die Jugendmannschaft erzielte 62 Runden (260km) und belegte Platz 17 von insgesamt 42 Teams in der 12-Stunden-Wertung.

In diesem Jahr wurde zudem auch der seit 2014 bestehende Rundenrekord von 219 durch ein französisch-italienisches Profi-Team überboten, die mit einem Endergebnis von 221 Runden (928km) und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 40 km/h einen neuen Rekord in der Geschichte des 24-Heures-du-Mans aufstellten.

Die Leistungen, die in diesem Rennen erbracht werden, können sich wirklich sehen lassen. Der Geist des Sports spiegelt sich in den Teams und dem Rennen selbst wider.
Der Verein gratuliert allen Teams, und besonders denen aus Varades und Orscholz, ganz herzlich zum gelungenen Wettkampf und dem beeindruckenden Durchhaltevermögen!

 

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen.

Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.
(Von der Website des Bürgerfonds eingefügt)

 

Annika Kraus
Pressesprecherin
Verein für Europäische Partnerschaft e.V.

Die "Nuit des Chimères" in der Stadt Le Mans

Die „Nuit des Chimères“ in der Stadt Le Mans

Zum Anlass des 24 Heures du Mans organisierte der Partnerschaftsverein, mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, eine Fahrt nach Le Mans, um unsere Skater vor Ort anfeuern zu können.

Zusätzlich bot das Wochenende des 8. und 9. Juli ein weiteres Ereignis: Die „Nuit des Chimères“ in der Stadt Le Mans. Die Vereinsmitglieder nutzten den Besuch und besuchten auch dieses kulturell geprägte Ereignis, bei dem Bilder zur Stadtgeschichte an Wände von Gebäude oder sogar an Bäume projiziert werden.
Eine wirklich kreative Ausstellung, die den Besuchern die Stadt näherbringt.

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen.

Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.
(Von der Website des Bürgerfonds eingefügt)

24h-Rennen der Inliner in Le Mans 2023

Am Wochenende des 8. und 9. Juli fand das 24 Stunden Skaterrennen von Le Mans statt, bei dem auch unser Verein wieder an den Start gegangen ist.

Das erste Mal haben wir im Jahr 2010 daran teilgenommen, in diesem Jahr traten wir zum 11. Mal gemeinsam an.

 

Wir wurden durch zwei Teams in der „Prestige“ Klasse (maximal 10 Mitglieder pro Team) repräsentiert:

Das erste Team bestand ausschließlich aus Varadesern, während im zweiten Team 4 Franzosen und 5 Deutsche angetreten sind.

Insgesamt haben 310 Teams am 24 Stunden Rennen teilgenommen.

 

Insbesondere gibt es auch die Solo-Disziplin, bei der in diesem Jahr 60 mutige Skater an den Start gingen, um sich den 24 Stunden im Alleingang zu stellen.

Von unserem Partnerschaftsverein sind 2 Mitglieder des Varadeser Roller Clubs in dieser Disziplin angetreten: Daniel „Dan Solo“ und Thierry „Chicken Solo“ bestreiten das 24 Heures du Mans bereits seit mehr als 12 Jahren im Alleingang. „Dan Solo“ konnte 2018 seine tausendste Runde feiern, und in diesem Jahr gelang es auch „Chicken Solo“, dieses besondere Ziel nach insgesamt 12 Teilnahmen an diesem Rennen zu erreichen.

Ein Unterfangen, welches anfangs unter wenig optimalen Bedingungen stand. 72 Runden standen für ihn am Start auf der Liste, um sein Ziel zu erreichen. Zudem musste er das Rennen auch noch mit einer Schleimbeutelentzündung im Knöchel antreten! Begleitet und unterstützt von seinem Freund Daniel, war es dann nach vielen schmerzhaften Kilometern, zwei Stunden vor dem Ende des Rennens soweit: Angekündigt und begleitet vom Schiedsrichter-Motorrad, bog er ins Motodrom ein und wurde unter dem jubelnden Applaus von tausenden Zuschauern durch seine tausendste Runde getragen.

Zu diesen Auszeichnungen und dem Bestreiten des Rennens in der Solo-Disziplin gibt es nur zwei Dinge zu sagen: Félicitations et Chapeau!!

 

Der gesamte Ablauf des Rennens verlief in bewährter Tradition: Der Samstag begann mit einer Parade, bei der die Skater und jeder, der mitmachen wollte, die Strecke einmal abgefahren sind. Diese Tradition findet teilweise in Kostümen statt, was die Eröffnungsrunde von Le Mans oft sehr lustig gestaltet.

Auch viele Nachwuchsskater sind dann auf der Bahn zu sehen.

 

Gegen 16 Uhr wird es jedoch ernster, denn um diese Zeit beginnt die 24-Stunden-Uhr zu ticken und beim Klang der Sirene überqueren die Skater gleichzeitig die Bahn, um sich ihre Inliner anzuziehen, ganz im Sinne eines klassischen Le-Mans-Starts.

 

Im Laufe der darauffolgenden Minuten entsteht schnell der übliche Ablauf des Rennens: In Form eines Staffellaufs wird der Skater des Teams nach jeder Runde gewechselt. Dabei wird ein Stab weitergereicht, der die gefahrenen Runden automatisch mitzählt.

 

In diesem Jahr wurden die Skater sehr gefordert. Vor allem das Wetter machte es nicht leicht, die 24 Stunden durchzuhalten.

Die Hitze am Samstag erschwerte das Vorankommen und auch von Sonnenbrand blieben die Skater oft nicht verschont.

Eine besondere Herausforderung stellte die Nacht dar, denn viele Teams sind über einige Stunden nur zur Hälfte besetzt, während die anderen sich etwas verdienten Schlaf gönnen.

Mit dem Tagesanbruch waren unsere Mannschaften zwar wieder vollzählig, doch leider setzte bei Sonnenaufgang auch ein starker Regen mit starkem Wind ein, der es den Skatern nicht leicht machte. Insbesondere an den steilen Strecken wurde es so rutschig, dass es nicht mehr möglich war zu bremsen.

Die Angst vor einem Sturz brachte manche sogar dazu, lieber zu Fuß neben der Strecke runterzugehen.

Zum Glück hörte der Regen aber bald wieder auf und die Strecke begann zu trocknen.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Varadeser Teams ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei welchem nach Ende des Regens am Sonntagvormittag Team 2 endgültig die Führung übernahm.

 

Natürlich sind auch die letzten Minuten des Rennens sehr spannend. Denn wenn es am Sonntag auf die 16 Uhr zugeht, werden die Skater auf der Strecke nicht mehr gewechselt.

Unter lautem Jubel der Zuschauer gelang es 310 Teams, das 24 Heures du Mans 2023 zu beenden und „Finisher“ zu werden.

Unter diesen Teams belegte Varades 1 mit 125 Runden (523,1 km) den 87. Platz und Varades 2 (das gemischte Team) mit 123 Runden (514,7 km) erreichte den 93. Platz.

Zu dieser fabelhaften Platzierung und dem beeindruckenden Durchhaltevermögen können wir nur gratulieren und unseren höchsten Respekt aussprechen!

Es ist schön zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Spaß unsere Skater dieses Rennen bestreiten.

 

Für unseren Verein ist das 24 Heures du Mans eines von drei Treffen, die fest in unserem Jahresablauf verankert sind. Etwas, das Le Mans von der Weinmesse in Varades oder dem Erntedankfest in Orscholz unterscheidet, ist, dass es nicht an einem der Partnerorte stattfindet und natürlich das gemeinsame Kämpfen als Team.

Es ist ein Erlebnis, das uns zu dem macht, was wir sind und uns fest zusammenschweißt.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

 

 

Annika Kraus

Die „Nuit des Chimères“ in der Stadt Le Mans

Zum Anlass des 24 Heures du Mans organisierte der Partnerschaftsverein, mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, eine Fahrt nach Le Mans, um unsere Skater vor Ort anfeuern zu können.

Zusätzlich bot das Wochenende des 8. und 9. Juli ein weiteres Ereignis: Die „Nuit des Chimères“ in der Stadt Le Mans. Die Vereinsmitglieder nutzten den Besuch und besuchten auch dieses kulturell geprägte Ereignis, bei dem Bilder zur Stadtgeschichte an Wände von Gebäude oder sogar an Bäume projiziert werden.
Eine wirklich kreative Ausstellung, die den Besuchern die Stadt näherbringt.

Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen.

Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.
(Von der Website des Bürgerfonds eingefügt)